Lasst euer Licht leuchten!

 

Der Gemeindebrief im neuen Look – farbig, professionell gedruckt und geheftet – schon von außen ein erfreulicher, einladender Anblick!

„Eigenlob stinkt.“ – „Gib nicht so an.“ – „Nimm dich mal zurück!“ Solche Sätze sind mir aus meiner Kindheit noch vertraut. Heute wird es immer nötiger, sich abzuheben und sich gut darzustellen, denn mit dem Wandel der Gesellschaft ist betriebswirtschaftliches Denken in fast alle Lebensbereiche eingezogen, auch in Kirche und Gemeinde. „Stell dein Licht nicht unter den Scheffel!“, heißt es da, wenn es darum geht, sich zu präsentieren. Da ist es wichtig, nicht mit den eigenen Fähigkeiten oder Begabungen hinter dem Berg zu halten. Wir haben das zum Teil erst mühsam lernen müssen. In der Bergpredigt hat Jesus selbst seine Jüngerinnen und Jünger dazu aufgefordert: „Ihr seid das Licht der Welt… Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,14-16) Wir dürfen, ja wir sollen sogar zeigen, wer wir sind und was wir können. Das gilt auch in der Gemeinde – und auch für den Gemeindebrief. Aber nicht zum Selbstzweck, nach dem Motto: „Seht, wie toll wir sind!“ Wenn wir das, was uns gegeben ist an Möglichkeiten, gemeinsam für andere zum Leuchten bringen, weisen wir damit hin auf den Geber aller Gaben, den Ursprung und das Ziel unseres Seins, auf Gott. Das klingt groß, aber ich empfinde es als entlastend, dass Jesus uns das zutraut. Er spricht uns das zu, was er von sich selbst gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12) Und: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Zu zeigen, was uns wichtig ist, was in uns steckt, was wir sind und haben, „zu leuchten“ bedeutet, mit Jesus gemeinsame Sache zu machen. Ich wünsche uns allen dazu immer wieder neu den nötigen Mut und Phantasie. Und ich wünsche mir, dass unser Gemeindebrief in der neuen Gestalt ein Beitrag dazu wird.

Allen eine gesegnete Sommerzeit wünscht

Elisabeth Preckel, Pfarrerin

 

Herrnhuter Losung heute

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