Buß- und Bettag

 

Am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag bietet der Buß- und Bettag Zeit, um über Fehler und Irrwege im persönlichen wie im gesellschaftlichen Leben nachzudenken und eine Kurskorrektur oder Umkehr zu beschließen. Christen betrachten ihr Leben im Licht ihres Glaubens und loten aus, womit sie hadern und worauf sie hoffen. Dafür wenden sie sich im Gebet an Gott.

Als feste Größe im Kirchenjahr erinnert der Buß- und Bettag daran, dass Momente der Besinnung, der Versöhnung und der Umkehr für den Einzelnen wie für das gesellschaftliche Zusammenleben wichtig sind im Leben. In diesem Sinne hat der Buß- und Bettag – auch als Werktag – seine Bedeutung als kirchlicher Feiertag nicht verloren. Die liturgische Farbe des Buß- und Bettages ist lila, als Farbe der Einkehr und Buße; im Gottesdienst wird kein Halleluja gesungen.

Ein protestantischer Buß- und Bettag wurde das erste Mal 1532 in Straßburg offiziell eingeführt und dann lange Zeit an unterschiedlichen Tagen und zu aktuellen Anlässen begangen. Die regional abweichenden Termine vereinheitlichte die preußische Generalsynode 1892 auf einen Buß- und Bettag am letzten Mittwoch des Kirchenjahres.

Seit dem Zweiten Weltkrieg galt der Buß- und Bettag in den meisten Bundesländern, ab 1981 dann in allen, als gesetzlicher Feiertag – bis er 1995 gestrichen wurde, um den Beitrag der Arbeitgeber zur 1995 eingeführten Pflegeversicherung finanziell aufzufangen. Nur Sachsen hat ihn als arbeitsfreien Feiertag bis heute erhalten.

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