Mariä Heimsuchung – 2. Juli

Mariä Heimsuchung – 2. Juli

 

Am Fest Mariä Heimsuchung gedenken die römisch-katholi-sche und die evangelisch- lutherischen Kirchen der Episo-de, die im Evangelium nach Lukas im Anschluss an die Ver-kündigung erzählt wird: Maria macht sich auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabeth zu besuchen (daher „Heimsuch-ung“) und die Freude mit ihr zu teilen. Elisabeth, selbst im sechsten Monat schwanger, grüßt sie mit den Worten: „Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ Maria antwortet mit ihrem Loblied, dem Magnificat.

Das Fest wurde 1263 vom Ordensgeneral der Franziskaner Bona-ventura für seinen Orden eingeführt. Durch das schnelle Wachsen des Ordens fand es in Westeuropa rasch Verbreitung. Unter Papst Pius V. wurde der Festtag am 2. Juli in den allgemeinen römischen Kalender aufgenommen.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (vielleicht auch deutlich früher) entstand vermutlich im Eichsfeld das geistliche Volkslied „Maria durch ein’ Dornwald ging“, das die biblische Erzählung von Marias Reise zu Elisabeth mit dem legendarischen Motiv vom Dornwald verbindet, der sieben Jahre abgestorben war und beim Kommen Marias mit dem göttlichen Kind in ihrem Schoß zu blühen beginnt.

Quelle: Wikipedia.

 

 

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