Pfingsten – Geburtstag der Kirche

 

Die deutsche Bezeichnung Pfingsten geht auf die schlichte Bezeichnung: „Fünfzig" (althochdeutsch: „fimfchustin", griechisch: „pentekoste") zurück. Denn wie das christliche Osterfest nimmt auch das Pfingstfest eine jüdische Tradition auf: Sieben Wochen – also 50 Tage – nach dem Pessach-Fest wird beim jüdischen Schavuot-Fest daran erinnert, wie Moses am 50. Tag nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten auf dem Berg Sinai von Gott die Tafeln mit den Zehn Geboten erhält.

Die ersten Christen – so wird es in der Apostelgeschichte berichtet – erlebten dieses Fest 50 Tage nach der Auferstehung Jesu neu: Wie Moses damals am Berg Sinai, so verabschiedete sich auch der auferstandene Jesus mit seiner Himmelfahrt von seinen Jüngern. Und wie Moses erfuhren auch die ersten Christen in Jerusalem die Kraft Gottes als Sturm und Feuerflammen aus dem Himmel.

Christi Himmelfahrt und Pfingsten bedeuten also: Himmel und Erde kommen zusammen. Christus und die Kirche werden in der Bibel wiederholt als Bräutigam und Braut bezeichnet, um Kinder, ein neues Volk, Töchter und Söhne Gottes hervorzubringen! Pfingsten ist in diesem Sinne wirklich „Geburtstag" der Kirche und der Christenheit.

Gottes Kraft will in dieser Welt und im Leben jedes Menschen fruchtbar werden. Und es ist nur natürlich, dass diese Kraft „nach draußen" strebt, und „fruchtbar" werden will, über alle Grenzen hinweg, „bis an die Enden der Erde".

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