Kyrie

 

Das „Kyrie eleison! – Herr, erbarme dich!" ist ein Gebetsruf, der in vielen Religionen und Kulten vorkommt. In den Sonnenkulten wurde damit die aufgehende Sonne begrüßt. Auch Römische Kaiser der Antike beanspruchten das Licht der Sonne für sich – und ließen sich in der Öffentlichkeit mit „Kyrie eleison" begrüßen. In den frühen christlichen Gemeinden wurde der Kyrie-Ruf zum Bekenntnis zu Christus als dem einzigen Sohn Gottes. Römische Kaiser wurden von Christen nicht länger als göttlich verehrt.

Der kurze Ruf „Kyrie eleison!" kann als Aufschrei des Einzelnen sowie als Anrufung Gottes der Gemeinde gesehen werden. In Gottesdienstliturgien wurde ein Kyrie-Ruf fester Bestandteil des Fürbittgebets. Die Gebetsanliegen werden vom Vorbeter genannt. Dazwischen stimmt die Gemeinde wiederholt in den Kyrie-Ruf ein.

Der Bekenntnischarakter des Kyrie-Rufes hat wahrscheinlich dazu geführt, dass die griechischen Worte „Kyrie eleison" aus der ostkirchlichen Tradition in die lateinischen Liturgie der westlichen Kirche ohne Übersetzung übernommen wurden. Die Einführung des Wechselrufes „Kyrie eleison – Christe eleison – Kyrie eleison" geht auf Papst Gregor den Großen im 6. Jahrhundert zurück.

Schon immer hat der Kyrie-Ruf einen politischen Akzent: Den Mächtigen dieser Welt wird Christus als Herr über die Könige auf Erden entgegengestellt. (Siehe: Offenbarung 1,5)

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