Biblische Lesungen

 

Schon die judenchristliche Urgemeinde kannte eine doppelte Lesung aus dem Alten Testament: Gesetz und Propheten. Später wurden in den heidenchristlichen Gemeinden auch die Briefe der Apostel verlesen. Schließlich kamen dann die Evangelien hinzu. Für die Gottesdienste wurden Abschnitte als Lesungen ausgewählt, die dann in einem Buch zusammengestellt wurden: das Lektionar. Heutzutage sind drei Lesungen im Gottesdienst üblich: Die Lesung aus dem Alten Testament oder die Epistel (aus den Briefen im Neuen Testament), die Lesung aus den Evangelien und der Predigttext.

Zwischen den Lesungen stimmen wir die sogenannten „Zwischengesänge" an: das Halleluja und das Wochenlied. Ursprünglich sind es eigenständige Psalmgesänge. „Halleluja" kommt aus dem aramäischen und heißt: „Lobsinget Gott!" Psalmverse werden von diesem Halleluja eingerahmt. Schon Augustinus, einer der dargestellten Kirchenväter in der Sakristei, kannte den Halleluja-Jubelruf. Jubeln Sie also an dieser Stelle kräftig mit. Weil der Gottesdienst in der Passionszeit eher einen stillen Charakter hat, entfällt dann dieser Jubelruf. Das Wochenlied der Gemeinde geht auf Martin Luther zurück. Vorher war an dieser Stelle das Graduale: ein Chorgesang, der vom Vorsänger von einer erhöhten Stufe (lat. gradus = Stufe) angestimmt wurde. Das Wochenlied orientiert sich inhaltlich an den Lesungen.

Die Lesungen und das Wochenlied prägen das Thema für jeden Sonn- und Feiertag des Kirchenjahres. Sie sind im liturgischen Kalender erfasst, der im Gesangbuch unter der Nummer 954 zu finden ist.

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