Predigt

 

Die Predigt ist ihrem Wesen nach Verkündigung des Evangeliums. Jesus (Lukas 4,32), die Apostel (Apg. 2,4) und Paulus (Römer 10,17) haben zu anderen Menschen gesprochen mit dem Ziel, Glauben zu wecken. Dabei wurde vorrangig die Heilige Schrift ausgelegt (Lukas 24,27). Schriftauslegung gehörte zum Gottesdienst dazu (1. Korinther 14,26).

Später wurde der Heiligen Schrift Zeitlosigkeit beigemessen, was auch auf die Schriftauslegung übertragen wurde. Daraufhin „verkümmerte" die Predigt zum Zitieren der berühmten Ausleger.

Martin Luther, für den das „Wort" zentrale Bedeutung gewann, machte die Predigt dann zur Glaubensverkündigung im Gottesdienst. Im Augsburger Bekenntnis erklärten die Reformatoren das Predigtamt zum höchsten Amt in der Kirche. Dennoch sah Luther in der Predigt nur einen Teil des Gottesdienstes.

Otto Dietz hat dem nachgespürt und gesagt: „Die Predigt ist ein Stück der Liturgie und die Liturgie weithin Predigt".

Anekdoten zu Predigten sollen die Last der Glaubensverkündigung leicht machen.

Ein Pfarrer hatte versehentlich die letzte Seite seines Predigtmanuskripts auf dem Schreibtisch liegen lassen. Auf der Kanzel predigte er lang, aber eindringlich. Schließlich kam er zu den Worten: „Und Adam sprach zu Eva ..." Er blätterte um und sah, dass das letzte Blatt fehlte. Während er nach der fehlenden Seite suchte, wiederholte er, um Zeit zu gewinnen: „Und Adam sprach zu Eva ..." und sprach leise weiter, aber über die Lautsprecheranlage deutlich vernehmbar: „Da fehlt doch ein Blatt!"

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